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Wie alles begann ...

 

Kunst in der Mensa I

2000





Ein Text von

Cand. med. Silke Johann (Homburg, 2002)


Erst war es nur eine Idee, die bei einem Rotwein-Abend entstand, was aber daraus wurde, zeigt wieder einmal, dass solche Ideen die besten sind. Aus zwei studentischen Künstlern wurden schnell mehr als 30, die Interesse an einer Ausstellung zeigten. So viel die Wahl schliesslich schwer, wer alles seine Werke dem Publikum zeigen durfte.

Christian Kegel und Daniel Beyer als die "Schöpfer" und Organisatoren dieser Ausstellung standen natürlich ganz oben auf der Liste. Dazu gesellten sich noch Khaled Chaabo, Katrin Dreesen, Stephan Piry, Barbara Veldung, Rene Müller-Wille und Khalid Yaqoobi.

Schnell war eine Örtlichkeit für die Ausstellung gefunden: dank der Mithilfe von Herrn Paffrath, Studentenwerk, standen den Künstlern die Lesesäle über der Mensa zur Verfügung und nach vielen Vorbereitungen konnte am 07.12.00 die Vernissage gefeiert werden.


Vernissage am 07.12.2000

Daniel Beyer konnte zahlreiche Gäste begrüßen. Diese waren durchweg begeistert von den ausgestellten Stücken, egal ob Aquarelle, Zeichnungen, Skulpturen, Fotografien oder sogar Gedichte. Für jeden war geschmacklich etwas dabei. Einflüsse von van Gogh, Monet und Rodin waren zu erkennen, aber auch viele eigene und neue Ideen ließen sich entdecken.

"Ich hätte nie gedacht, dass es so viele Studenten gibt, die sich künstlerisch betätigen. Man ahnt ja nicht, was sich so alles in den Studentenbuden abspielt", so Christian Kegel. Damit hat er sicher recht, denn die Ausstellungsstücke waren durchweg überzeugend. Immerhin handelt es sich bei den Künstlern ja "nur" um Studenten, die Malerei, Fotografie und Bildhauerei nur als Hobby ausüben. Was aber, wie diese Ausstellung zeigt, nicht von Qualität abhalten muss.

Der Höhepunkt war zweifelsohne der "interaktive" Teil. Zwei Tänzer gestalteten eine Performance, Katrin Dreesen und Barbara Veldung versuchten, Körper und Musik im Bild festzuhalten. Mit Kreide, Farbe und Schwamm zauberten sie in wenigen Minuten die Impression von Leichtigkeit, Rhythmus und Bewegung aufs Papier.

Insgesamt kann man sagen: eine gelungene Ausstellung, der weitere folgen sollten. Nicht nur, um auch anderen Künstlern die Gelegenheit zu geben, ihre Werke zu präsentieren, sondern auch, um einer breiten Öffentlichkeit zu zeigen, dass das Leben aus mehr als nur dem Studium besteht.



Quelle:

http://www.thieme.de/viamedici/



(Leider sind die Bilder der ersten KidM-Ausstellung im Jahr 2000 nicht photographisch dokumentiert ... Die KidM-Organisation würde sich freuen, wenn eventuell vorhandene Photos zur Verfügung gestellt werden könnten. (Mail an:
kurt.w.becker@uniklinikum-saarland.de).